Sonnenuhr

Sonnenuhr

Die Sonnenuhr

Sonnenuhr

Auf dem Reiserberg zwischen den Ortsgemeinden Heiligenmoschel, Schneckenhausen, Schallodenbach und Niederkirchen gibt es eine begehbare Sonnenuhr mit Obelisken aus dem lokalen Sandstein. Das Projekt brachte zahlreiche ortstypische Besonderheiten zusammen und bietet Identifikation für die Bürger in der fusionierten Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg.
Der Betrachter fühlt sich unweigerlich an Stonehenge erinnert: 12 große Steine stehen in einem Kreis auf einem Hügel. Aber während das Bauwerk in England von vor rund 4000 Jahren  vermutlich religiösen Hintergrund hatte, ging es bei diesem modernen Steinkreis um die Symbolisierung des Zusammenwachsens von 12 Ortsgemeinden in einer neuen Verbandsgemeinde. Bürgermeister Harald Westrich hatte die Idee in den jahren 2017/2018 entwickelt, nachdem die umliegenden Ortsbürgermeister den Ausbau des Reiserbergs als Aussichtspunkt gewünscht hatten.
Gleichzeitig stellen die unterschiedlich gefärbten Sandsteinobelisken auch die Geschichte der Verbandsgemeinde dar. Zahlreiche Sandsteinbrüche gaben den Menschen vor 120 Jahren Arbeit und Brot in dieser Region. Die Sandsteine sind zum Teil durch Meeres- und Flußsedimente vor 290 Millionen Jahren entstanden .
So kommt es, dass seit 2020 auf dem Reiserberg die 12 steinernen Obelisken stehen, aus deren Mitte sich eine schräg gestellte Stahlsäule in den Himmel reckt. Man ahnt es schon: es handelt sich um eine begehbare Sonnenuhr.
Jeder der Steine mit 2,5 m Höhe und rund 1,5 t Gewicht trägt das Wappen einer der Gemeinden und zudem die Ziffer der jeweiligen Stunde.

Die Rohstücke stammen aus dem Steinbruch der Firma Picard im nahen Schweinstal. Bei der Auswahl der richtig großen Brocken wurde darauf geachtet, dass sie zahleiche Farbtöne haben. Denn der Buntsandstein gibt den alten Bauernhäusern rund um den Reiserberg ihr Gesicht.

Zahlreiche Details waren zu klären. Zum Beispiel wurden Standort und Neigung des Schattenzeigers exakt vermessen, damit er die echte Sonnenzeit am Standort zeigt. Auch versah man den Stahlkoloss von immerhin 1,5 t Gewicht mit einem kräftigen Fundament. Denn auf dem Reiserberg pfeift der Wind, und die Stürme lassen nicht lange stehen, was nicht im Boden verankert ist.
Dieses touristische Highlight wurde mit den Fördermitteln der EU aus dem Leaderprogramm finanziert.

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