Kommunaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) initiierte in Kooperation mit dem Landesbeauftragen für die Belange behinderter Menschen das Modellprojekt „Unser Dorf für Alle – Altersgerecht und Barrierefrei“. Ziel des Modellprozesses war es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf kommunaler Ebene als Querschnittsthema zu etablieren und somit auch positiven Einfluss auf die dörflichen und städtischen Lebensqualitäten aller Bürgerinnen und Bürger auszuüben. Die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg hat sich gemeinsam mit vier Ortsgemeinden für das Modellprojekt beworben und wurde gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Kastellaun und Zweibrücken-Land als Modellkommune ausgewählt.

Die Broschüre „Unsere Gemeinde wird inklusiv“ bildete die Grundlage der Erarbeitung, verschiedene Projektbestandteile waren bereits durch die Entwicklungsagentur konzipiert und vorgegeben. So gliederte sich die Erstellung des Aktionsplans in drei Phasen:

1. Analyse und Verankerung: Hier galt es die Situation vor Ort zu eruieren, relevante Themen und zentrale Akteure zu identifizieren sowie einen Kommunikations- und Zeitplan aufzustellen.

2. Partizipation und Vernetzung: Im Rahmen eines Beteiligungsworkshops auf lokaler Ebene wurde die Zivilgesellschaft, die Sozialverbände, Verwaltungsmitarbeitende und weitere Akteure eingebunden, um gemeinsam Ziele und Maßnahmen für den Aktionsplan zusammen zu tragen.

3. Verschriftlichung: Die Ergebnisse des Prozesses wurden in dem Aktionsplan zusammengetragen, mit Zuständigkeiten und Zeitfenstern versehen.

Anschließend sollte der Aktionsplan in den politischen Gremien beraten und verabschiedet und mit der Umsetzung begonnen werden.

Die Verbandsgemeinden wurde durch das Sozialplanungsbüro transfer für etwa ein Jahr  bei der Erstellung des Aktionsplans begleitet. Darüber hinaus wurden die Verbandsgemeinden durch einen Projektbegleitkreis unterstützt, in dem Vertreter des Landes, der Wohlfahrtspflege und Selbsthilfe sowie Kommunen, die bereits einen Aktionsplan erstellt hatten, vertreten waren. Der Projektbegleitkreis tagte insgesamt drei Mal.

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